Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat im Juli 2016 „Empfehlungen zu Bachelor- und Masterprogrammen im Studienfach Informatik an Hochschulen“ verabschiedet. Sie novelliert damit ihre Leitlinien aus dem Jahr 2005.

Mit diesen Empfehlungen setzt die GI Leitlinien für Ziele, Inhalte und Niveau der Bachelor- und Master-Programme im Studienfach Informatik und regt zur Diskussion über Verbesserungen und neue Wege in der Informatik-Ausbildung an. Die Empfehlungen berücksichtigen die Weiterentwicklungen in der Informatik, die sich ändernden Voraussetzungen der Studienanfänger und hochschulübergreifend auftretende Strukturänderungen wie das Teilzeitstudium. Sie können darüber hinaus als Orientierung für die Akkreditierung von Studiengängen dienen.

Die Empfehlungen gliedern sich in die Kapitel Ausbildungsziele, Inhaltsbereiche und Empfehlungen für ihre Umsetzung, Organisatorische und strukturelle Anforderungen sowie Qualitätssicherung.

GI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer: „Die Qualität des Informatikstudiums ist ein wesentlicher Baustein für den beruflichen Erfolg der Informatik-Absolventinnen und -Absolventen und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in den entsprechenden Branchen. Anhand der jetzt vorliegenden Empfehlungen lassen sich ausgewogene und zukunftsträchtige Studiengänge konzipieren, in denen die Studierenden auf hohem, fachlichen Niveau ausgebildet werden.“

“Mensch-Computer-Interaktion” ist in der neuen Empfehlung als eine der siebzehn kognitiven Kompetenzen aufgeführt, die im Rahmen eines Informatik-Studiums erlangt werden muss.

Die Empfehlungen finden sich zum Herunterladen unter https://www.gi.de/fileadmin/redaktion/empfehlungen/GI-Empfehlungen_Bachelor-Master-Informatik2016.pdf.

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